Wie sich die islamischen Länder ihr Grab schaufeln

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Der Islam: rückwärtsgewandt und unfähig zur Reform Aus der Misere der islamischen Staaten erwächst eine globale Gefahr. Eine innovationsfeindliche Kultur, eine rapide wachsende, dabei arme und unterdrückte Bevölkerung, zur Neige gehende Erdölvorkommen und klimatische Probleme ergeben ein explosives Gemisch. Der deutsch-ägyptische Politikwissenschaftler Hamed Abdel-Samad zeichnet ein düsteres Bild vom Zustand und der Zukunft der islamischen Kultur und wagt eine scharfe, zwingende Prognose für deren Zukunft: Die islamischen Staaten werden zerfallen, der Islam wird als politische und gesellschaftliche Idee, er wird als Kultur untergehen. Die islamischen Länder eint ein Glaube, aus dem sie ein seit Jahrhunderten überholtes Menschen- und Gesellschaftsbild ableiten. Ungeheure kreative und geistige Ressourcen können deshalb nicht genutzt werden. Die politische, wirtschaftliche und soziale Misere der Staaten wird konsequent als Ergebnis »der feindlichen Politik des Westens« gedeutet. Jeder Versuch der Veränderung wird von der islamischen Orthodoxie und der Machtbesessenheit der Herrschenden erstickt. Bildung und Religion beschränken sich darauf, zu Gehorsam gegenüber den herrschenden Regimes zu erziehen Die Perspektiven für die Länder von Marokko bis Indonesien sind bedrohlich, da die Mischung aus einer innovationsfeindlicher Kultur, einer rapide wachsenden, armen Bevölkerung, zur Neige gehender Erdölvorkommen und dramatischer klimatischer Veränderungen ein hochexplosives Gemisch ergeben.

Diese Kurzbeschreibung zu Hamed Abdel-Samads Sachbuch “Der Untergang der islamischen Welt – Eine Prognose” findet sich bei Amazon.de, und trifft die Kerninhalte des Buches genau. Selten habe ich ein solch interessantes und gut geschriebenes Buch gelesen.

Vor der Lektüre beschäftigt den Leser die Frage: Ist der Islam nicht gerade im Kommen? Äußern die europäischen Staaten nicht gerade die Angst, dass ihre eigene Kultur untergehen könnte? Dass eine andere geradezu übermächtig zu sein scheint? Oswald Spenglers “Der Untergang des Abendlandes” lässt grüßen.

Hamed Abdel-Samad sieht das anders. Seiner Meinung nach funktioniert das System in den islamischen Staaten schon seit vielen Jahrhunderten nicht mehr. Bisher war das scheinbar kein Problem, in Zeiten von sozialen Netzwerken, Technisierung und Globalisierung erfahren die Menschen dort aber immer mehr, was sie alles nicht haben. “Wenn in Ägypten eine Brücke gebaut werden soll, müssen Ingenieure aus dem Ausland eingeflogen werden. Wenn ein Saudi operiert werden muss, reist er nach München, London oder Wien, vorausgesetzt er kann es sich leisten”, schreibt Henryk M. Broder in der Tageszeitung Die Welt vom 15. April. Eine ähnliche Einordnung findet sich auch bei Abdel-Samad.

Wen kulturelle Zerwürfnisse, aufkeimende Revolutionen in arabischen Staaten und die Zukunft unserer Gesellschaft interessieren, der sollte dieses Sachbuch unbedingt lesen!

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