Ein paar Gedanken zu Ostern (und anderen Feiertagen)

Ostereier

Gerade ist Ostern – und das öffentliche Leben in Deutschland fährt für vier Tage zurück – oder sollte es zumindest. Karfreitag: Geschäfte geschlossen. Karsamstag: Ein Zwischenspurt und großer Trubel und Andrang überall. Ostersonntag und Ostermontag: Zeit zum Ausspannen und Ostereiersuche. Ein kontroverser Vorschlag zu Feiertagen…

Feiertage sind längst nicht mehr das, was sie einmal waren. Viele Menschen arbeiten – in ihrem Job oder privat, mähen Rasen, waschen Auto. Feiertagsruhe zählt nicht mehr.

Ohne die kirchlichen Feiertage blieben in Deutschland nicht viele freie Tage im Jahr übrig. Weihnachten: weg. Ostern: passé. Pfingsten: erledigt. Und noch einige andere Feiertage wären nicht vorhanden. Gesetzliche Feiertage wie der 1. Mai oder der Tag der Deutschen Einheit sind rar gesät – und für die Arbeitnehmer blieben wenige freie Tage, abgesehen vom eigenen Urlaub, übrig.

Kein Feiertag-Automatismus

Ja, die vielen Feiertage sind unserer christlichen Kultur zu verdanken. Auch Nicht-Christen, Atheisten und damit Nicht-Zahler der Kirchensteuer profitieren von ihnen. Daher ein kontroverser Vorschlag: Wie wäre es, wenn alle Kirchensteuerzahler automatisch die kirchlichen Feiertage frei hätten (wie es ja bisher auch ist), alle Nicht-Zahler allerdings müssen unbezahlte Urlaubstage nehmen. Klar: Zu mehr Kirchgängern würde diese Maßnahme nicht führen, mit Sicherheit aber zu mehr Zahlern, die damit nicht nur die Institution Kirche, sondern vor allem soziale Projekte, Kindergärten und Altenheime und damit die gesamte Gesellschaft unterstützen würden.

In Gesellschaft und Politik brauchen wir heute neue Ideen, wir müssen umdenken. Dieser Vorschlag könnte ein solcher sein.

Foto: Pixelio Grey59

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