UPDATE: Die drei Musketiere – Vorahnung: Das wird nix!

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Seit Donnerstag läuft eine Neuverfilmung (die wie vielte ist das eigentlich?!?) von “Die drei Musketiere” in unseren Kinos. Eigentlich würde ich mir einen solchen Film ja nicht anschauen – diesmal aber ist das etwas anderes: Er wurde zu Teilen in den fränkischen Städten Bamberg und Würzburg gedreht. Also mal schauen, ob wir bekannte Orte entdecken.

Aus ähnlichen Gründen war ich vor anderthalb Wochen schon in “Resturlaub”, selten hat mich ein Film derart amüsiert (siehe meine Kritik). Ich befürchte, dass mich “Die drei Musketiere” auch amüsieren wird – allerdings eher aus anderen Gründen. Eigentlich sollte man vor einem Kinobesuch nicht allzu viele Kritiken lesen, schon oft war ich nach dem Film auch ganz anderer Meinung als die Kritiker (siehe: “Resturlaub”).

Diesmal allerdings wird das mit hoher Wahrscheinlichkeit anders sein. Am häufigsten habe ich bisher gehört: Falsche Besetzung in Sachen Regie. Und da könnte die Kritikergemeinde nicht einmal Unrecht haben. Paul W.S. Anderson machte sich bisher nur mit Verfilmungen des Computerspiels “Resident Evil” einen Namen, auch der total misslungene “Alien vs. Predator” geht auf seine Kappe. Das sind wahrlich düstere Aussichten.

Zur Einstimmung empfehle ich die Filmkritik von Marius Joa. Meine eigene Meinung ergänze ich dann nach dem Kinobesuch hier…

Tja. Mittlerweile ist der Kinoabend Vergangenheit – und viel geblieben ist nicht. Meine Meinung deckt sich im Endeffekt mit der in der oben bereits verlinkten Filmkritik. “Die drei Musketiere” ist insgesamt zu belanglos, die Figuren entwickeln sich nicht und der Humor einfach zu platt. Alle bisherigen Musketier-Filme, die ich gesehen habe, waren zwar auch auf ihre Art witzig. Diesmal hat mir der Humor aber überhaupt nicht gefallen. Denn Regisseur Anderson scheint vollkommen vergessen zu haben, dass sein Film nicht in der heutigen Zeit, sondern vor mehreren hundert Jahren spielt.

Daher: Das Beste sind wirklich die Schauplätze, auch wenn tricktechnisch ordentlich nachbearbeitet wurde. Ansonsten ein Film zum schnell vergessen.

Foto: Constantin Film

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